Die Gruppe der Genossenschaftsbanken, die Volks- und Raiffeisenbanken, ist innerhalb der Genossenschaftsorganisation die Gruppe mit den meisten Genossenschaftsmitgliedern und natürlich auch mit dem meisten Geld und der größten Macht.
 

Bücher über Bücher sind schon geschrieben worden über das Wesen und den Auftrag einer Genossenschaft.
Unzählige Genossenschaftsinstitute an Universitäten befassen sich mit einer Definition des genossenschaftlichen Förderauftrags, insbesondere bei Genossenschaftsbanken.

Da werden seitenlange Artikel darüber geschrieben, dass dieser Auftrag zur Förderung der Mitglieder, der sogenannte "Förderauftrag"   nur abstrakt und ein dehnbarer Begriff sei.

Es gibt Stimmen, die meinen, der im Gesetz zwingend bestimmte Auftrag zur Förderung der Mitglieder  sei inhaltsleer  und deshalb ein unbestimmter Rechtsbegriff.

Es wird behauptet, der seit mehr als 125 Jahre im Gesetz verankerte  Auftrag zur Förderung der Mitglieder auch bei Genossenschaftsbanken sei heute nicht mehr zeitgemäß und müsste den heutigen Gegebenheiten angepasst werden.

Da wird voller Überzeugung dargelegt, dass bei Genossenschaftsbanken die Erfüllung der Bankaufsichtsrechtlichen Vorgaben  Vorrang von allem anderen haben.

Für all dies stehen genügend andere Rechtsformen zur Verfügung. Mit der Rechtsform Genossenschaft hat dies wenig zu tun.

Denn die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft (eG)  hat seit ewigen Zeiten nur einen einzigen Auftrag:

die Förderung ihrer eigenen Mitglieder

Daran gibt es nichts zu rütteln und diesem Auftrag gehen auch keine Bankaufsichtrechtlichen Vorgaben vor.

Warum das so ist, erfahren Sie auf den folgenden Seiten

 

 

So einfach ist Genossenschaft

Über das Wesen und dem zwingenden gesetzlichen Auftrag einer "eingetragenen Genossenschaft" (eG)
 

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