Falls Sie hier bei den einzelnen Fragen zum Rechtsformvergleich Antworten finden,  die Ihnen vielleicht von Vorständen oder Mitarbeitern von Genossenschaftsbanken als das Wesensmerkmal der Mitgliederförderung erläutert werden, machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken darüber. Denn alles was kein Unterschied zu anderen Gesellschaftsformen ist, hat mit einer, der Gesellschaftsform Genossenschaft zwingend gesetzlich vorgegebenen Mitgliederförderung nichts zu tun.

Der einzige Unterschied zu allen anderen Gesellschaftsformen besteht somit darin, dass die Mitglieder (Eigentümer) einer Genossenschaftsbank nicht am Vermögen der Genossenschaftsbank beteiligt werden, aber trotzdem zusätzlich noch in vielen Fällen mit einer Nachschusspflicht persönlich in deren Höhe haften.

Natürlich kann vom Gesetzgeber nicht gemeint sein,  dass die Mitgliederförderung in einer Genossenschaft darin besteht, dass die Mitglieder keinerlei Anteil am Vermögen der Genossenschaft erhalten. Das würde schließlich dem Gesetz vollkommen zuwiderlaufen.

Nein, der Grund liegt darin, dass dieses Vermögen der Genossenschaft durch Gewinne erzielt wurde, die bei den Geschäften der Mitglieder mit ihrer Genossenschaft angefallen sind.  Und Gewinne entstehen schließlich dadurch, dass jemand etwas einkauft und teurer wieder verkauft. Die Differenz ist der Gewinn.

Und genau das ist der Unterschied.   

 

Unterschied1

So einfach ist Genossenschaft

Über das Wesen und dem zwingenden gesetzlichen Auftrag einer "eingetragenen Genossenschaft" (eG)
 

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