foerder
Niedergang1

Werden dabei die Mitglieder (Bankteilhaber) über den Tisch gezogen?

In der Nähe meines Wohnortes fand Ende April 2015 eine Fusion zwischen zwei Raiffeisenbanken statt.
Die Fusion ging natürlich in gleicher Weise über die Bühne wie bisher alle Fusionen zwischen Genossenschaftsbanken in Bayern zustande gekommen sind, nämlich nach kurzer Diskussion mit einer überwältigenden Mehrheit, in diesem konkreten Fall von 98,7%  Zustimmung.
Wie bisher immer bestätigte auch hier der Aufsichtsrat, dass zusammen mit dem Vorstand im Hinblick auf den Zusammenschluss alle denkbaren Optionen geprüft und erörtert wurden.
Aber war es wirklich und wahrhaftig so ?

Der zuständige Pflichtprüfungsverband, der  Genossenschaftsverband Bayern e.V.,  hatte die Fusion als mit den Belangen der Mitglieder vereinbar bezeichnet.  Der an der Fusionsversammlung anwesende Regionaldirektor des Genossenschaftsverbandes wurde noch deutlicher. Er bestätigte den anwesenden Mitgliedern die feste Überzeugung des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., dass die Fusion der beste Weg sei.

pfeil
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War es wirklich für die Mitglieder der beste Weg ?  Oder war es nur Augenwischerei um von Fragen abzuhalten

Hätten die Mitglieder der Fusion in der beschlossenen Form wirklich zugestimmt, wenn ihnen alle denkbaren Optionen vorgelegt worden wären?
Hätten die Mitglieder der Fusion in der beschlossenen Form wirklich zugestimmt,
wenn ihnen im Vorfeld gesagt worden wäre, dass jeder einzelne Geschäftsanteil von 150,-- €  eigentlich einen wirklichen finanziellen Wert von 1.299,-- hatte?
Hätten die Mitglieder der Fusion in der beschlossenen Form wirklich zugestimmt
, wenn ihnen im Vorfeld gesagt worden wäre, dass die Möglichkeit bestanden hätte diesen Betrag, teilweise oder auch ganz, vor der Fusion finanziell den Mitgliedern zukommen zu lassen.

Georg Scheumann
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