Umwandlung der Rücklagen in Geschäftsguthaben

Der auf der vorherigen Seite genannte Betrag von 5.125.470,71 € setzt sich aus folgenden Einzelbeträgen zusammen:

Fonds für allgemeine Bankrisiken

1.425.000,-- €

gesetzliche Rücklage

800.000,-- €

andere Rücklagen

2.827.457,40 €

Bilanzgewinn

73.013,31 €

Summe

5.125.470,71 €

Besser als gar nichts heißt in diesem Fall:

Es hätte zum Beispiel von Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisenbank D der Generalversammlung, zur Meinungsbildung im Vorfeld der Fusion, der Vorschlag vorgelegt werden können, wenn nicht sogar  müssen, diesen Betrag in Höhe von 5.125.470,71 € abzüglich der gesetzlichen Rücklage von 800.000,-- €  also insgesamt 4.325.470,71 € aufzulösen und in Geschäftsguthaben der Mitglieder umzuwandeln. Schließlich handelt es sich dabei um Beträge die nicht an die Mitglieder ausgeschüttet, sondern Jahr für Jahr angesammelt wurden um die Mitglieder immer mehr und immer besser fördern zu können.

Das hätte bedeutet, dass für jeden einzelnen Geschäftsanteil von 150,-- €  die Mitglieder der Raiffeisenbank D dadurch zusätzlich 6 voll einbezahlte Geschäftsanteile von je 150,-- € sowie einen 7. zusätzlichen Geschäftsanteil von 69,23 € erhalten hätten.

Aus jeden einzelnen Anteil von 150,-- € wären 1.119,23 € geworden.

Sie werden mir zustimmen, dass ein solcher Vorschlag der zwingenden Bestimmung des  § 1 Abs. 1 GenG, dass eine Genossenschaft ihre Mitglieder fördern muss,  durchaus entgegenkommt.

Am Eigenkapital selbst hätte sich schließlich überhaupt nichts geändert, die Fusion hätte trotzdem stattfinden können.